Australien Gefährliche Tiere
Australiens gefährlichste Tiere Informationen für Reisende
Es gibt in Australien viele verschiedene Arten an Tieren, die vor allem gefährlich sind, wie zum Beispiel Haie, Spinnen, Krokodile, Quallen und Schnabeltiere. Rob Bredl und Steve Irwin haben Australien auch in den Medien berühmt gemacht, mit Sendungen wie „Crocodile Hunter“ oder „Killer Instinct“.
Der Kontinent lebt für seine gefährlichen Tiere und immer wieder hört man von Unfällen, bei denen die „bösen“, giftigen Tiere involviert waren, doch das meistens die Menschen an der Situation schuld sind, das sagt niemand. Deshalb hier eine kleine Auswahl an giftigen Tieren und wie man sich verhalten sollte, wenn sie einem begegnen.
Schlangen kennt jeder, man weiß wie sie aussehen und man weiß auch das einige giftig sind. Wie die Inlandtaipan, sie ist die gefährlichste Schlange der Welt und lebt im Outback. Jeder fürchtet sich vor Schlangenbissen und es stimmt auch, dass sie überall lauern können, Schlangen sind weit verbreitete Tiere, aber man kann sich auch gegen sie schützen. Bei Wanderungen zum Beispiel, in dem man fest auftritt, denn sie sind Vibrationstiere und reagieren auf Vibrationen aus dem Boden empfindlich. Jegliche Art von „erster Hilfe“ (Gift aussaugen, Wunde ausschneiden oder gar verbrennen), sollte man tunlichst unterlassen. Das beste ist, die Bissstelle fest zu verbinden, nicht abbinden, und dann den Betroffenen so schnell es geht in ein Krankenhaus zu bringen. Es gibt natürlich nicht nur Schlagen die an Land leben, auch ungefähr 50 Schlangenarten leben im Wasser. Seeschlangen sind nicht aggressiv, wohl eher neugierig, sollte es dennoch zum Biss kommen, ist schnelles Handeln geboten, denn diese sind ungemein giftig.
Haie sind der Alptraum aller Badenden im Pazifik. Jeder Mensch bekommt Panik, wenn er nur das Wort hört. Es stirbt laut einer Statistik jährlich ein Mensch an einem Haiangriff. Es ist wesentlich wahrscheinlicher von einer Kokosnuss erschlagen zu werden. Der Weiße Hai ist der bekannteste Angreifer, er hat auch keinerlei Geschmacksnerven, wie man annimmt. Er kann bis zu 6 Meter lang sein und lebt in kühlen Gewässern. Es sind uns Menschen rund 400 Arten an Haien bekannt, allerdings sind wohl nur 3 davon gefährlich. Der Weiße Hai, der Stierhai und der Tigerhai. Die Tiere greifen nur dann an, wenn sie hungrig sind und dann kommt es wohl meistens nur dazu, dass Haie ihr Beute verwechseln und eigentlich nach einem Seehund Ausschau gehalten haben. Sie werden zwischen 15 und 25 Jahren alt, das Gebiss erneuert sich. Man sollte aufpassen, in welchen Gebieten man tauchen gehen möchte oder nicht nachts irgendwo im Dunkeln schwimmen gehen. Wenn euch dennoch ein Hai angreifen sollte, dann heißt es Ruhe bewahren. Wenn der Hai aggressiv reagiert, muss man sein Angriffsverhalten eindämmen, indem man ihm zum Beispiel eins auf die Nase gibt, sich schnell bewegt oder manchmal sogar einfach Luftblasen, die einem dann das Leben retten können.
Quallen gibt es einige verschiedene Arten. Würfelquallen, auch Seewespen genannt, sind von November bis April im Gewässer Nordaustraliens zu finden. 20 Menschen sterben jährlich an Quallenangriffen. Es wachsen diesen Tieren bis zu 60 Tentakel, die wiederum bis zu 2 Meter lang sein können und durchsichtig sind. Die Überlebenschancen für einen Menschen stehen schlecht, wenn man durch nur eine dieser Tentakel berührt wird, sind es mehrere Tentakel oder gar einige Körperstellen, stehen die Chancen ganz schlecht. Die Schmerzen die ein Mensch dabei empfindet sind überaus groß. Um diese ein wenig zu lindern, kann man Essig auf die Wunden gießen um den Betroffenen dann so schnell es nur geht in ein Krankenhaus zu transportieren. Es werden durch den Quallen biss Krämpfe hervorgerufen, die dann bis zum Ertrinken führen können. Auch die Portugiesische Galeere oder die Kompassqualle sind extrem giftig und im Gewässer Nordaustraliens zu finden.
Aber auch andere Meeresbewohner, die sehr schön aussehen, können tödlich sein, wie zum Beispiel: Blauringkrake, Rotfeuerfisch, Steinfisch oder Kegelschnecken. Krokodile sind große Echsen. Sie leben hauptsächlich in Flussdeltas oder Seen. Man unterscheidet zwischen Salzwasserkrokodilen und Süßwasserkrokodilen. Die im Salzwasser lebenden sind gefährlich, diejenigen die im Süßwasser leben, eher scheuer Natur. Die Krokodile sind so groß, dass sie ohne Probleme, Kühe oder Pferde töten können. 1000 kg und 7 Meter lang können sie werden, schwer zu überwinden, für einen Menschen. Angriffe von diesen Tieren kommen meist daher, dass wir Menschen extrem unvorsichtig sind und in ihr Gebiet eindringen. Das macht sie Angriffslustig und natürlich versuchen Krokodile, wie jedes andere Tier auch, ihr Territorium zu vereidigen. In Wasserlöchern, Flussmündungen oder im Meer zu schwimmen oder Kanu zu fahren, kann ein böses Ende nehmen, Krokodile versuchen ihre Opfer unter Wasser zu ziehen und zu ertränken. In den meisten Fällen gelingt dies auch. Man sollte also vorsichtig sein und nicht zu weit vordringen, und schon gar nicht am Wasser zelten und niemals Reste von Mahlzeiten irgendwo liegen lassen. Wichtig: Beachtet die Warnschilder!
Natürlich gibt es nicht nur große gefährliche Tiere, nein auch solche von denen man überhaupt nicht denkt, dass sie giftig sind, können es sein, wie Schnabeltiere. Der australische Langnasenigel und das Schnabeltier sind die einzigen Säugetiere (Weibchen) die Eier legen. Sie sehen niedlich aus, als könnten sie niemandem etwas tun, doch bei den Männchen findet man an den Hinterfüßen eine Art Höhle, diese geht in eine Giftdrüse über und mit der sollte man nicht spaßen. Wenn man von einem Schnabeltier gepiekst wird kann es zu Übelkeit kommen, die bis zu Monaten anhält und niemand kennt ein Medikament dagegen.
Fledermäuse übertragen das Nipah-Virus, welches auch zum Tod führen kann, in schlimmen Fällen, eigentlich ruft es Kopfschmerzen, Fieber und Orientierungslosigkeit hervor.
Moskitos tummeln sich häufig in Queensland, Cairns oder auf Inseln. Besonders im Februar und März. Sie übertragen das Dengue Fieber, aber auch andere Krankheiten. Es ist ratsam immer Mückenschutzmaßnahmen vorzunehmen.
Spinnen sind für manche Menschen faszinierend, für andere einfach abstoßend. Sie leben überall und bauen ihre Netze, es kann durchaus möglich sein, dass sie in der Garage oder Garten sind. Die Funnelweb oder Trichternetz-Spinne, ist am gefährlichsten in Australien. Sie ist relativ klein, circa 25-30mm. Das Gift kann bis zum Tod führen, da es das Nervensystem des Menschen angreift. Auch andere Tiere wie Hausmäuse sind vor Ihnen nicht sicher. Sie befinden sich vor allem in Sydney, da dort die meisten Menschen wohnen, und rund 160 km ins Hinterland. Jedes Jahr werden 6-12 Menschen Opfer dieser Spinnen. Das Gift der männlichen Spinne ist bis zu 6 mal kräftiger, als das der Weibchen. Sie fühlen sich in kalter, dunkler und feuchter Umgebung wohl. Eine Mahlzeit pro Woche reicht völlig aus. Wenn man einmal eine dieser Spinnen im Haus oder Garten hat, ist es schwer sie komplett los zu werden, denn die Eier befinden sich überall. Dann heißt es, nachdem der Kammerjäger da war, putzen, putzen und noch mehr putzen.

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